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Rote Teufel auf schnellen Brettern

Donnerstag, den 05. Februar 2009 um 08:18 Uhr
In den Kitzbüheler Alpen bringen 1.000 Skilehrer jährlich 120.000 Anfängern und Fortgeschrittenen das Skifahren bei „Klasse statt Masse“, bringt Rudi Sailer die Philosophie der Kitzbüheler Skischule Rote Teufel auf den Punkt.

Denn obwohl in der wohl bekanntesten Skischule der Welt über 300 Skilehrer täglich mehr als 1.000 Schüler unterrichten, stehen die Roten Teufel für individuellen Unterricht: „Wir haben für jeden Gast den passenden Rahmen und den passenden Skilehrer“, erklärt der ehemalige Rennläufer. „Und jeder hat eine ganz besondere Ausbildung vorzuweisen.“ So arbeiten bei den Roten Teufeln 100 staatlich geprüfte Skilehrer, zwei Dutzend Ski- und Bergführer sowie pädagogisch ausgebildete Kindergärtnerinnen. 49 weitere Skischulen gibt es in den Kitzbüheler Alpen, dem mit 1081 Pistenkilometern größten Skiverbund Tirols. Insgesamt 1.000 Skilehrer bringen im Skigebiet Kitzbühel-Kirchberg, in der SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental und in St.Johann in Tirol Lernwilligen ab zwei Jahren den richtigen Schwung bei.

Kitzbüheler Alpen Marketing GmbHEin Jahrhundert Skischulgeschichte
Damit fahren sie auf den Spuren einer langen Historie ab: Schon 1893 unterrichtete Kitzbühels ehemaliger Bürgermeister, der Skipionier Franz Reisch, die Gäste im Umgang mit den damals so genannten „norwegischen Schneeschuhen“. Die 1902 gegründete „Vereinigung für den Wintersport“ war der erste Skiclub und die erste Skischule der Kitzbüheler Alpen. Über 1.000 Personen erhielten hier bis 1909 ihre Ausbildung im Skilauf. Die legendären Skifahrer der 50er Jahre, darunter Ernst Hinterseer und Toni Sailer, schrieben als Wunderteam Sportgeschichte. 1985 übernahmen der „goldene Toni“ und sein Bruder Rudi Sailer die Kitzbüheler Skischule, die seit 1949 den Namen „Rote Teufel“ trägt. Der Künstler Alfons Walde hatte das Maskottchen für die in roter Montur gekleideten, „teuflisch guten“ Skilehrer entworfen, die durch Filme wie „Melodie auf Schi“ in den 60er Jahren weltbekannt wurden.

Der richtige Schwung am Berg
Heute können Schnee-Enthusiasten aus dem Angebot von 50 Skischulen in den Kitzbüheler Alpen wählen. Allen gemeinsam ist ihre Mission: „Begeisterung schaffen für den Skisport – nicht weniger und nicht mehr“, erklärt Rudi Lapper, Chef der Skischule Kirchberg. Um optimal auf dem Können der Teilnehmer aufzubauen, werden Erwachsene und Jugendliche in vier bis sechs Leistungsstufen und möglichst kleine Gruppen unterteilt. Privatskilehrer unterrichten auch Einzelpersonen. „Speziell in Kitzbühel gibt es seit Jahren einen Trend zum Privat-Unterricht“, meint Rudi Sailer, der gerade ein neues Büro an der Talstation der Hahnenkammbahn errichtet hat, auch für seine etwa 150 Privatlehrer. Denn nicht alle Schüler sind Anfänger und schon gar nicht alle wollen Skifahren lernen. Newschool – früher hätte man Trickskifahren gesagt – ist gerade sehr angesagt und auch Renntechnik wird immer öfter unterrichtet. Ebenso Telemarken, der eigentliche Ursprung des Skifahrens, ist im Kommen. Wem das Lernen zu anstrengend ist, kann in den Skischulen verschiedene Winter-Funsportarten wie das Snowbiken auszuprobieren.

Pandabären und Pinguine
Die Jüngsten lernen das Skifahren in den Kitzbüheler Alpen fast wie von Zauberhand. Dafür sorgen in den besonders familienfreundlichen Schulen ungewöhnliche Skilehrer: Im Übungsgelände der Skischule Kirchberg zeigt ein Pandabär Kindern ab vier Jahren sein Reich mit Zelt, Iglu, Wellenbahn, Slalom und Kinderzug. Für Kinder ab zwei gibt es den Mini-Club, wie übrigens auch in den Skischulen St. Johann in Tirol und Reith. Dort zeigt unter anderem Bobo der Pinguin den kleinen „Kitz-Blitzen“ die richtige Technik für die Rutschen, Kinderlifte und Tubing-, Bob- und Slalombahnen in den aufregenden Kinderländern.

Mehr Informationen unter www.kitzalps.com


 

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