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Die Pistentipps der VIPs

Freitag, den 20. Februar 2009 um 16:15 Uhr
Worauf prominente Gäste und Einheimische der Kitzbüheler Alpen abfahren: Die schönsten Pisten der weltbekannten Wintersportregion Auf der Suche nach dem perfekten Skitag wird man in den Kitzbüheler Alpen schnell fündig.

Kein Wunder: Mit satten 1.081 Pistenkilometern lässt sich der Wintersport in einer der größten Skiregionen der Welt täglich neu entdecken. Allerdings sind tausend Pistenkilometer für den Normalsterblichen in einem Skiurlaub kaum zu schaffen. Welche Abfahrten man in den Kitzbüheler Alpen aber unter gar keinen Umständen verpassen sollte, verraten prominente Einheimische und Stammgäste der größten Wintersportregion Tirols.

Kitzbüheler Alpen Marketing GmbHDr. Baumgartls Genuss-Tipp: Die St. Johanner Harschbichlabfahrt
Auf der Abfahrt vom Harschbichl, dem höchsten Punkt im St.Johanner Skigebiet, gibt es nicht weniger als sieben gute Gründe die Fahrt zu unterbrechen. Die zweimal zur besten Hütte der Kitzbüheler Alpen gewählte Harschbichlalm und sechs weitere urgemütliche Skihütten laden zu einer kurzen Rast und einer kleinen Stärkung ein. Ideal ist die schneesichere Harschbichlabfahrt auch für Familien und Gruppen. Denn während die Einen die 1.000 Höhenmeterabfahrt mehrmals bewältigen, genießen die Anderen inzwischen die traumhafte Aussicht auf die felsigen Zacken des Wilden Kaisers. Übrigens sind in etwa 80 Prozent des Skigebietes dank der modernsten Schneeanlage Österreichs in nur 60 Stunden „winterfit“.
Dr. Peter Baumgartl, ÖSV-Teamarzt

Andi Widhölzls Carving-Traum: Reckmoos Süd in Fieberbrunn
Sonne bis in die Nachmittagsstunden und einzigartige Ausblicke über die Kitzbüheler Alpen: Die Reckmoos Süd Abfahrt gilt als Geheim-Tipp für echte Carving-Fanatiker. Von der Fieberbrunner Hochhörndlspitze (2.020 Meter) geht es über den wohl schönsten Sonnenhang der Kitzbüheler Alpen diritissima ins Tal. Ganze 900 Höhenmeter und viel Platz laden Skifahrer und Snowboarder gleichermaßen ein, sich nach allen Regeln der Kunst in die Kurven zu legen. Da werden selbst sonnenbadende „Sonntagsfahrer“ zu Wiederholungstätern. Die Schnellsten schaffen in einer Stunde bis zu sechs Abfahrten, das sind knapp 5.000 Höhenmeter.
Andi Widhölzl, österreichischer Skispringer, Vierschanzentournee-Sieger und Gesamtweltcup-Zweiter 2000

Dr. Michael Hubers Kitzbühel-Tipp: Die (Familien-)Streif
Wer Kitzbühel sagt meint Streif. Kaum einem Skifahrer ist die bekannteste Abfahrtsstrecke der Welt kein Begriff. Was nicht jeder weiß: Die original Rennstrecke ist aufgrund der Steilheit und Gefährlichkeit nicht als Piste, sondern nur als Variante eingeschränkt befahrbar. Es gibt aber entlang der Schlüsselstellen die sogenannte „Familien-Streif“. Von dort kann man gemütlich Streif-Luft schnuppern. Los geht es am weltbekannten Starthaus Nahe der Hahnenkamm-Bergstation. Nach einem Blick hinunter in die Mausefalle schlängelt sich die Familienstreif über die Steilhang-Umfahrung elegant um den halsbrecherischen oberen Teil der Abfahrt. Beim Gschöss hat dann man wieder die Originalrennstrecke unter den „Bretteln“. Vorbei an der Seidlalm, auf der übrigens der alpine Skiweltcup erfunden wurde, geht es weiter über den Lärchenschuss bis zur Hausbergkante. Hier biegt die Familienstreif links ab und führt über den Ganslernhang hinunter ins Zielgelände des legendären Hahnenkamm-Rennens. Wer es gemütlich angeht, benötigt für die 860 Höhenmeter gut und gerne 20 Minuten. Die Ewigen-Bestenliste führt mit 1:51,58 Minuten Fritz Strobl an. Spezialtipp des OK-Chefs: Familienstreif am Vormittag – dann hat man die Chance auf Sonne, die Pisten sind frei und laden zum Fun-Carven ein.
Dr. Michael Huber, OK-Chef Hahnenkamm-Rennen und Geschäftsführer Kitzbüheler Ski Club

Gogo Gossners Tiefschnee-Empfehlung: Die Brixentaler Nordabfahrt
Nichts für Anfänger: Die Nordabfahrt zum Zieplhang lässt die Herzen von Powder-Fans höher schlagen! Der Einstieg zu dieser anspruchsvollen Tiefschnee-Variante ist bei der Choralpe. Nach dem Choralpenlift geht es bei einem kleinen Plateau links in einen relativ steilen Hang – Adrenalin-Kick garantiert! Wichtig: Immer schön links halten. Dann vorbei am Kasbichl über die Silberwiese zur Zieplwiese, an deren Ende es dann wieder auf markiertes Pistengelände und zurück zur Gondelstation geht. Vorsicht ist geboten, denn außerhalb der gesicherten Pisten ist man auf eigenes Risiko unterwegs. Aufgrund der möglichen alpinen Gefahren im freien Gelände sollte man niemals alleine und nie ohne Lawinenausrüstung losfahren.
Reinhard „Gogo“ Gossner, Snowboardprofi und „boarders playground“-Park Manager

Yvonne Trojeks Lieblings-Skitouren in der Kelchsau
Die Kelchsau, der höchstgelegene Ort der SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental, gilt schon lange als schneesicherer Geheimtipp für ausgedehnte Skitouren in den Kitzbüheler Alpen. Der 2.447 Meter hohe Schafsiedl ist gerade für Einsteiger ideal und als Hausberg der Neuen Bamberger Hütte bekannt. Das Gelände ist technisch leicht und das Gipfelpanorama einzigartig. Übrigens auch hervorragend für Snowboard- und Schneeschuhtouren geeignet! Die längste Tour führt vom Gasthaus Erla Brennhütte (Langer Grund) über die Almenregion der Oberkaralm und Öfeleralm auf höchsten Berg des Bezirks Kitzbühel, den 2.494 Meter hohen Torhelm, von dem aus man bis zur Reichenspitzgruppe bei Gerlos blicken kann. Eine technisch einfache, jedoch konditionell anspruchsvolle Tour (ca. 5 Stunden).
Yvonne Trojek, TV-Moderatorin „hallo deutschland“ (ZDF)

Barbara Eligmann empfiehlt die Familienabfahrt Inneralpbachtal
Sie ist nicht nur die längste, sondern auch die genussreichste Abfahrt des Skigebietes Alpbachtal: Die vier Kilometer lange und mittelschwere Familienabfahrt Inneralpbachtal. Los geht es an der Pöglbahn-Bergstation über die rote Nummer 8 und weiter auf traumhaft breiten Waldabfahrten bis ins Tal direkt nach Inneralpbach. Das gleichmäßige Gefälle lädt ebenso zum relaxten Schwingen wie zum anspruchsvollen Carven ein. Nach immerhin 875 Höhenmetern empfiehlt sich ein Abstecher auf einen heißen Punsch in Joe’s Salettl. Wen vorher eine Wiederholung juckt, der gelangt mit der neuen Achtergondelbahn Pöglbahn wieder bis auf den 1.900 Meter hohen Gmahkopf. Gerade einmal sieben Minuten haben die Wadln dabei Zeit, sich für die nächste Abfahrt zu erholen.
Barbara Eligmann, TV-Moderatorin „Clever – die Show, die Wissen schafft“ (SAT 1)


 

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