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Mittwoch, den 26. Dezember 2007 um 19:31 Uhr |
Wien (OTS) - Zu Weihnachten erwartet der ÖAMTC den ersten großen Ansturm zu den Wintersportzentren. Für die ÖAMTC-Notarzthubschrauber bedeutet dies wieder verstärkten Einsatz in den Schigebieten. Im vergangenen Winter flogen die Notarzthubschrauber des Christophorus-Flugrettungsvereins und des Heli Ambulance Teams (HAT) rund 3000 Einsätze, 90 Prozent davon nach Schi- und Snowboardunfällen. Ein mit einem Schihelm geschützter Kopf und das richtige Verhalten bei der Hubschrauberlandung helfen Unfallfolgen zu mindern. Die unverminderte Attraktivität des Wintersports mit steigenden Touristenzahlen führt auch zu einem Anstieg schwerer Verletzungen nach Schiunfällen. Neben dem "klassischen Beinbruch" müssen die Christophorus-Crews zunehmend schwerste Verletzungen behandeln: So war im Vorjahr bei jedem fünften Schiunfall eine Wirbelsäulenverletzung zu versorgen. Auch die Zahl der Kopfverletzungen ist noch immer zu hoch. Harald Hertz, ärztlicher Leiter des Wiener AUVA-Lorenz Böhler Unfallkrankenhauses, appelliert an die Vernunft der Wintersportler: "Mit einem Schihelm können über zwei Drittel der schweren Verletzungen vermieden werden." Die jahrelangen Bemühungen des ÖAMTC-Vizepräsidenten zeigen zum Glück auch schon Wirkung. Nach Beobachtungen der Christophorus-Piloten sind die meisten Kinder und immer mehr Erwachsene mit Schihelmen unterwegs. Vorbildlich agieren auch schon viele Pistenretter, zu deren Standardausrüstung der Schihelm zählt. Zwtl: Achtung Hubschrauber Damit auch in der kommenden Wintersaison die rasche Hilfe für verunglückte Wintersportler ohne zusätzliche Gefährdung für Retter und Helfer erfolgen kann, hat der ÖAMTC Tipps für das Verhalten bei der Landung eines Rettungshubschraubers zusammengestellt. Bei der Annäherung des Hubschraubers rasch den Landeplatz freimachen. Die Einweisung erfolgt meist durch professionelle Rettungskräfte, die entsprechend geschult sind. Senior-Pilot Gilbert Habringer: "Der Einweiser muss unbedingt stehen bleiben, denn durch den aufwirbelnden Schneestaub ist er für den Piloten mitunter der einzige Anhaltspunkt." Nach der Landung beträgt die Auslaufphase des Rotors etwa zwei Minuten. Solange muss in angemessenem Abstand aus Sicherheitsgründen gewartet werden. Besonders gefährlich sind schaulustige Schifahrer und Snowboarder. "Die Landung des Notarzthubschraubers erweckt naturgemäß Interesse. Das Abschwingen unmittelbar vor dem Hubschrauber kann aber für alle Beteiligten äußerst gefährlich werden. Vor allem dann, wenn man nicht rechtzeitig zum Stillstand kommt", erklärt der erfahrene ÖAMTC-Pilot. Die Profis in den Notarzthubschraubern sind stets bemüht, die Unfallstelle so schnell wie möglich wieder freizugeben. Ungeduld ist nicht angebracht. Wer die Aufforderungen der Helfer missachtet, verursacht nur weitere Verzögerungen.
| Bericht: |
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit |
| Foto: |
pixelio, Mike Schwarzenbeck |
| Quelle: |
www.tourismuspresse.at |
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